Als ich ein kleines Mädchen war, konnte ich träumen.
Ich konnte die Bäume umarmen, sie gaben mir Stärke und Geborgenheit
und der Wind der mich zärtlich streichelte und mir erzählte, du bist frei.
Dass die Erde mir Sicherheit gab und die Flüsse plätscherten so vor sich hin und nahmen meine Gedanken mit.
Dass man den Tieren alles erzählen kann, sie antworteten und gaben mir Trost.
Ich wusste, dass es Lieder von Liebe gibt, die mich umarmen und das weit in den Wäldern die Weisheit wohnt.
Dass mir ein Stern gehört, der mich beschützt und die Wolken weich wie Watte sind und man es sich darin gemütlich machen kann.
Ich wohnte in einem Märchenland,
ich wollte die Wahrheit nicht sehen, denn die Welt meiner Familie zerbrach.
Die Kräfte der Natur haben meine Seele bewahrt und auch noch heute, sie geben mir Kraft um mein Leben zu leben.
Auf meinem langen Weg als Künstlerin, bin ich der Dunkelheit begegnet,
meinen Gefühlen, meiner Wut, meiner Traurigkeit, meiner Angst oft von Panik begleitet und einer Freude, wenn ich etwas Schönes geschaffen habe.
Was wäre aus mir geworden, ohne meiner Phantasie, meiner Kreativität aus allem etwas Schönes zu machen.
Ich habe Halt gefunden, in der Natur, meinen Träumen, es hat mir Kraft gegeben trotz allem zu überleben und zu leben.